Wie kommen Schadprogramme auf meinen Rechner und worauf muss ich achten?
Alle Viren, Würmer und Co. kommen von außen auf Ihren Rechner. Wie schon erwähnt benutzen Sie unterschiedliche Eingänge. Datenträger mit unbekannter Herkunft und zweifelhaften Inhalten können schon verseucht sein, und sobald Sie die CD mit der neusten Freeware von Ihrem Kollegen in den Rechner einlegen, geht es los. Mit der Installation eines Programms installieren Sie auch gleich einen bunten Cocktail der aktuellsten Viren auf Ihrem Computer, natürlich unbemerkt. Diese verbreiten sich auf Ihren Datenträgern wie ein Lauffeuer und landen rasch auf Ihrem USB-Stick, der noch mit Ihrem Rechner verbunden ist. Am nächsten Tag nehmen Sie den USB Stick mit in die Firma, wollen gegen Feierabend noch ein paar Präsentationen übertragen, um diese noch zu überarbeiten. Dabei wandern die Viren von Ihrem USB-Stick in das Firmennetzwerk.
Die meisten Angriffe kommen aber über das Internet. Dafür bietet das Internet eine Vielzahl von Möglichkeiten. Als Hauptverdächtiger kommt erst einmal das E-Mail Programm ins Visier. Unbekannte Datenanhänge von meistens ebenso unbekannten Absendern haben eine sehr gute Chance, als Übeltäter in Betracht zu kommen. Auch direkte Angriffe auf Ihren Rechner werden häufiger als Sie denken durchgeführt. Denn ein ungeschützter Internetzugang ist wie eine Datenautobahn, bei dem Sie eine Anfrage nach draußen schicken und dadurch Unmengen an Daten auf Ihren Rechner holen. Ist der Weg zu Ihrem Rechner bekannt, versuchen auch nicht angefragte Daten auf Ihren Rechner zu gelangen, um dort Unheil anzurichten. Viren und Trojaner können sich auch in Bildern auf Internetseiten „verstecken“. Durch einfaches Aufrufen einer Website (in letzter Zeit verstärkt bei Communities und Social Networks aufgetreten) holen Sie sich freiwillig die Gefahr auf Ihren Rechner. Aber verfallen Sie nun nicht in Panik und hechten Sie über den Schreibtisch, um sich dort mit der im Sprung gegriffenen Büroschere ein für alle Mal von diesem unheilbringenden Internet zu trennen, um sich 5 Minuten später per Telefon den 43-bändigen Brockhaus zu ordern. Seien Sie sicher, es gibt Hilfe!
Der Virenschutzleitfaden
Teil 2 - Welche Malware-Bedrohungen gibt es?
Teil 3 - Wie wird der Computer mit Viren infiziert?
Teil 4 - Für wen eignet sich ein Virenschutzprogramm?
Teil 5 - Wer braucht ganze Security Suites? Wer nicht?
Teil 6 - Was macht eigentlich eine Firewall?
Teil 7 - Was müssen Kindersicherungen können?
Teil 8 - Warum ist ein Daten- und System-Backup wichtig?
Herstellerübersicht
































