Für wen ist ein Antivirenprogramm geeignet? Für wen nicht?
Die Rettung - Anti-Virenprogramme. Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen, für die ein Anti-Virenprogramm nicht geeignet ist. Diese Ausnahmen sind einzelne Rechner für spezielle Aufgaben, die in Ihrem Umfeld so abgesichert sind, dass keine Gefahren an Sie rankommen. Oder Personen, die auf einer einsamen Insel leben, Robinson Crusoe heißen und das Glück eines angeschwemmten Notebooks haben. Aber seien wir mal ehrlich: kein Internet, 4 Stunden Akkulaufzeit und einen hungrigen Tiger 3 Meter hinter Ihnen – würden Sie sich dann Gedanken über den aktuellen Virenschutz machen? Nein!
Gut, abgesehen von diesen Ausnahmen sollte ein Virenschutz auf jedem Rechner installiert sein. Das Anti-Virenprogramm kontrolliert alle eingehenden Daten auf „Befall“. Das Anti-Virenprogramm hält sich immer auf dem neuesten Stand. Sobald Sie sich mit dem Internet verbunden haben, verbindet sich auch das Anti-Virenprogramm mit seinem Daten-Server, dort holt es ich die neusten Updates der Verbrecherdatei. Um es anders zu beschreiben, es holt sich die aktuellen Fahndungfotos. Dann vergleicht es alle ankommenden Daten mit seiner Verbrecherdatei. Sobald eine Datei mit einem bekannten Muster übereinstimmt, wird Alarm geschlagen. Durch Voreinstellungen werden die nächsten Schritte bestimmt. Entweder der Übeltäter wird sofort gelöscht, in Quarantäne verschoben oder nur am Ausführen gehindert. Der finanzielle Aspekt kann auf keinen Fall die Argumentation für oder gegen ein Antiviren-Programm sein. Antiviren-Programme sind zum Teil kostenpflichtig, aber auch als Freeware erhältlich. Der Unterschied besteht in unterschiedlicher Ausstattung und Komfort.
Die Windows Betriebssysteme XP und Vista bringen aber schon wichtige Elemente für den Schutz Ihrer Daten mit. Es zeigt Ihnen an, ob schon ein Antivirenprogramm installiert ist oder nicht, ob eine Firewall aktiv geschaltet ist und ob Ihr Betriebssystem auf dem neuesten Stand gebracht wurde. Alle diese Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt „Systemeinstellungen“ im Untermenü „Sicherheitscenter“. Wenn dort alle Infofelder im grünen Bereich sind, haben sie eine relativ sichere Umgebung. Finden Sie aber Warnfelder vor, sollten Sie hier schnellstens anfangen, die „Löcher“ zu stopfen.
- Windows aktualisieren
Erkannte Sicherheitslücken werden durch die aktuellen Servicepacks und Sicherheitsupdates von Windows geschlossen. - Die Firewall aktivieren
Die Firewall schützt sie vor Angriffen von außen. - Eine Antiviren-Software installieren
Schutz durch einen VirenScanner vor eingedrungenen und neuen Schädlingen aus dem Internet.
Der Virenschutzleitfaden
Teil 2 - Welche Malware-Bedrohungen gibt es?
Teil 3 - Wie wird der Computer mit Viren infiziert?
Teil 4 - Für wen eignet sich ein Virenschutzprogramm?
Teil 5 - Wer braucht ganze Security Suites? Wer nicht?
Teil 6 - Was macht eigentlich eine Firewall?
Teil 7 - Was müssen Kindersicherungen können?
Teil 8 - Warum ist ein Daten- und System-Backup wichtig?
Herstellerübersicht
































